Haare, Haut & Nägel

Neben genetischen Faktoren, vielen Enzymen und Hormonen, die unsere Haut- und Haargesundheit beeinflussen, dürfen wir keinesfalls vergessen, dass auch die Haut und die Haare durch einen schlechten Lebensstil gezeichnet werden.

Alkohol-, Tabakkonsum und eine ungesunde Ernährung werden von uns mit einem fahlen Hautbild, vielen Unreinheiten, einer beschleunigten Hautalterung und einer Veränderung des Haarkleides bezahlt werden müssen. Es liegt somit auch hier in unserer Hand das Beste daraus zu machen und dafür Sorge zu tragen, dass wir uns wohlfühlen und uns gefallen.

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Die Bedeutung der Haut

Die Haut ist nicht nur ein sehr großes, sondern auch ein sehr wichtiges Organ. Neben ihrer Schutzfunktion spielt sie eine zentrale Rolle bei der Atmung, als Resorptionsfläche für die Aufnahme von Medikamenten, als Puffer für den Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes oder Produktionsstätte für das so wichtige Vitamin D.

Neben den gesundheitlichen Aufgaben, ist unser Hautbild von entscheidender Bedeutung für unser Wohlbefinden und Maßstab für Gesundheit und Alter.

Durch die mit dem zunehmenden Lebensalter einhergehende Abnahme der antioxidativen Kapazität steigt die Anfälligkeit für Systemschäden aller Art. Die Haut ist davon besonders betroffen. Folge dessen liegt der Antioxidantienbedarf älterer Menschen deutlich über dem der jüngeren.

Haut & Gene

Einige „Haut-Gene“ verändern ihre Expressionsmuster während des Alterns. Manche werden dabei mehr und manche weniger exprimiert.

ARNOX ist ein membrangebundenes Enzym, das seine Aktivität primär in der Haut entfaltet und mit zunehmendem Lebensalter zunimmt. Das passiert bei manchen Menschen bereits ab dem 30. Lebensjahr, wobei die Aktivität zwischen dem 50. und dem 55. Lebensjahr am größten zu sein scheint.

ARNOX ist an der Oberfläche von Fibroblasten und Keratinozyten zu finden und führt zur Freisetzung freier Radikale. Diese fördern die Hautalterung und die Bildung von Falten. Die Produktion schädigender Radikale in der Haut kann durch die Zufuhr von Coenzym Q10 vermindert werden.

Warum lässt uns zu viel Sonne schneller altern?

UV-Strahlung führt zu einer Stimulation der Matrix-Metalloproteinasen (MMP). Dieses Enzym baut Bindegewebe ab. Kollagen ist für unsere Haut und das Bindegewebe die essentiellste Schlüsselsubstanz. Setzen wir uns zu viel Sonne aus, kommt es zu einer Verhinderung der Prokollagen-I-Expression in den Keratinozyten und den Fibroblasten. Es kommt dadurch zu einem Abbau der extrazellulären Matrix (EZM) und zur vermehrten Bildung des Enzyms Elastase. Die daraus resultierenden Folgen sind ein vermehrter Kollagenabbau und Verminderung der Kollagenneubildung.

Was können wir unserer Haut sonst noch Gutes tun?

Durch die mit der Sonne verbundene, vermehrte Belastung mit freien Radikalen steigt der Bedarf an Antioxidantien. In manchen Fällen scheinen Pflanzenextrakte hier geeigneter als hoch dosierte Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Zu  diesen gehören unter anderem Polyphenole wie Anthocyane, Bioflavonoide, Katechine, Resveratrol oder Isoflavone. Um nur ein paar zu nennen.

Leider erweisen sich Pflanzenextrakte sowohl in Bezug auf die Haltbarkeit als auch die Aufnahmefähigkeit in die Haut als schwierig.

Achten Sie deswegen bitte darauf, dass vermeintlich hilfreiche Kosmetika zum Schutz der Pflanzenextrakte nicht jede Menge unerwünschte Zusatzstoffe (z.B. Konservierungsstoffe) beinhalten.

Pflegen und schützen Sie Ihre Haut!

Da Feinstaub kleinste Partikel wie Schwermetallionen in die Haut befördern kann, findet dieses Thema auch bei Dermatologen immer mehr Beachtung. Aus diesem und vielen anderen Gründen ist es sehr wichtig die Hautbarriere zu schützen.

Mikronährstoffe für die Haut

Unter den Vitalstoffen für die Haut haben sich die Vitamine C, E, A (ß-Carotin), B3, Coenzym Q10 (CQ10) und Kupfer als besonders hilfreich erwiesen.

Folgende Wirkungen auf die Haut darf man sich erwarten:

  • Neben seiner antioxidativen Wirkung vermag Vitamin C zusätzlich auch die Kollagensynthese zu steigern.
  • Durch die Hemmung der Oxidation mehrfach ungesättigter Fettsäuren ist Vitamin E an der Stabilisierung der Zellmembran beteiligt. Zusätzlich kann es die Produktion des Kollagens Typ III anregen.
  • Coenzym Q10 kann die durch ultraviolette Strahlen (UVA) induzierte Matrix-

Metalloproteinasen-Produktion reduzieren. Vitamin C, Vitamin E und CQ10 haben in dieser Kombination eine synergistische Wirkung in der Haut.

  • Vitamin B3 (=Niacinamid) wird unter anderem auch topisch angewendet. Es führt zu mehr Elastizität in der Haut und einer Faltenreduktion.
  • Vitamin A (Retinol) und seine Derivate (Retinaldehyd und Tretinoin) wirken antioxidativ. Zusätzlich vermögen sie die Biosynthese von Kollagen anzuregen und gleichzeitig das Enzym Kollagenase-1, das Kollagen abbaut, zu reduzieren.
  • Kupfer ist ein wichtiger Cofaktor für den Kollagenstoffwechsel.

Als Kupfertripeptid gelangt es gut in die Haut und stimuliert dort den Fibroblasten- und Bindegewebsstoffwechsel.

Unterstützung aus der Orthomolekularen Medizin

Zink ist für den menschlichen Körper ein essentielles Spurenelement. Einerseits erhöhen chronische Entzündungen und Wundheilungsprozesse den Zinkbedarf und andererseits unterstützt Zink die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend. Es kann sowohl topisch in Form von Salben als auch systemisch als Nahrungsergänzungsmittel angewendet werden. Um durch eine orale Zinkeinnahme einen therapeutischen Effekt erzielen zu können sind in den meisten Fällen höhere Dosen nötig. Da Zink-Hochdosistherapien über längere Zeit oft zu einem Kupferverlust führen, ist eine zusätzliche Einnahme von Kupfer sinnvoll.

Durch ihre antientzündliche Wirkung können auch omega-3-Fettsäuren eine hilfreiche Unterstützung im Rahmen der Aknetherapie darstellen. Die dafür notwendige Tagesdosis liegt bei 1-2 Gramm.

 

Gesundes Essen – weniger Falten

Laut einer Studie haben Frauen, die sich gesund ernähren weniger Falten als Frauen, die sich ungesund ernähren. Dermatologen der Erasmus-Universität in Rotterdam widmeten sich dem Thema Falten und untersuchten dafür 2700 Studienteilnehmer.

Basierend auf den Ergebnissen ergeben sich folgende Erkenntnisse:

  • Raucher haben im Allgemeinen mehr Falten
  • Rauchende Frauen hatte 38% mehr Falten als Nichtrauchende
  • Auch exzessiver Sport führt zu mehr Falten
  • Ein hoher Anteil an einfachen Kohlenhydraten und viel rotes Fleisch begünstigen das Entstehen von Falten
  • Viel Obst und Gemüse zu essen schützt vor UV-Strahlen und damit vor übermäßiger Faltenbildung

Krankhaft vermehrter Haarausfall

Viele Frauen leiden unter Haarproblemen. Dabei können sowohl die Qualität und Struktur als auch die Fülle und Dichte des Haars betroffen sein.

Im Krankheitsfall unterscheidet man zwischen dem vermehrten, diffusen Ausfall – dem so genannten Effluvium – und dem Entstehen von kahlen Stellen auf der Kopfhaut mit dem worst case-Szenario der zumindest teilweisen Ausbildung einer Glatze, auch Alopezie genannt.

Hinter einem Haarproblem können verschiedene Ursachen stecken. Diese gilt es herauszufinden und nicht selten ist die Genese multifaktoriell.

Ein Grund für vermehrten Haarausfall liegt in einem Mangel an Mikronährstoffen. Haare benötigen zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, um gesund zu bleiben. Das ist mitunter auch ein Grund warum Stress, als einer der bekanntesten Vitalstoffräuber, sogar auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu einem Verlust der Haare führen kann.

Zu den „Top 10 Mikronährstoffen“ für das Haar zählen:

  1. Eisen
  2. Biotin (Vitamin H)
  3. Vitamin D3
  4. Calcium
  5. Magnesium
  6. Zink
  7. Kupfer
  8. Vitamin B6
  9. Vitamin B12
  10. Folsäure