Stress

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die Anforderungen des Lebensalltags und toleriert sie auch in einem unterschiedlichen Ausmaß. Tatsache ist, dass Stress, sofern er vom Individuum als Belastung empfunden wird, bei der Entstehung von Krankheiten eine große Rolle spielt. Bis heute können die exakten gesundheitlichen Konsequenzen, die Stress mit sich bringen kann, nur schwer abgeschätzt werden.

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Stress – eine Frage der Balance

Durch die stressbedingte Produktion freier Radikale werden überdurchschnittlich viele Antioxidantien verbraucht. Daraus entsteht eine Dysbalance, die, sofern sie über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt, zur Entstehung von Krankheiten führen kann. Um den Belastungen des Lebens standhalten zu können, sollten wir alles tun, um unsere Gesundheit bestmöglich zu schützen.

Burn out, Krebserkrankungen, Herzinfarkte, Übergewicht und Fettleibigkeit sind nur ein paar Beispiele möglicher Folgen von chronischer Überforderung. Dies gilt sowohl für das Berufs- als auch das Privatleben.

Ist es für uns Europäer und unsere Gesellschaft nicht auch bezeichnend, dass wir unseren Beruf so strikt abgrenzen?

Sind wir als Unternehmer, Anwälte, Busfahrer oder was auch immer wir beruflich tun, denn andere Menschen als in unserer Freizeit? Warum sind so viele Menschen zu Beginn der Arbeitswoche schlecht gelaunt, um gegen Ende der Woche immer glücklicher zu werden? Leiden wir denn alle unter unseren Berufen? In Anbetracht der Stundenzahl, die wir arbeitend verbringen, sollten wir uns diese Frage öfter stellen und über die Antwort gut nachdenken. Wenn es so wäre, sollten wir unserer Gesundheit zu Liebe schleunigst etwas ändern.

Erhöhtes Herzinfarktrisiko durch Übergewicht und Stress

Fettgewebe ist in der Lage, spezielle Botenstoffe, so genannte Endocannabinoide, zu produzieren. Bis heute konnte über deren Wirkungen noch relativ wenig in Erfahrung gebracht werden. Man geht davon aus, dass sie eine bedeutende Rolle bei Bewegungs- und Immunprozessen spielen. Unter anderem entstehen Endocannabinoide aus der omega-6-Fettsäure Arachidonsäure, die wiederum bei entzündlichen Vorgängen in unserem Körper eine Rolle spielt. Die Endocannabinoidproduktion findet in einem größeren Ausmaß statt, wenn mehr Fettgewebe vorhanden ist beziehungsweise Menschen „gestresst“ sind.

Omega-3 & Stress

Durch die Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase-1 (COX-1) und COX-2 wird die Umwandlung der Arachidonsäure zu dem entzündungsfördernden Prostaglandin E2 (PGE2) gehemmt. Bei Prostaglandinen handelt es sich um Gewebshormone, die Entzündungen in unserem Körper auslösen können.

Schon länger ist bekannt, dass entzündliche Veränderungen in vielen Fällen als Initialphase in der Entstehung von Krankheiten angesehen werden können.

Omega-3-Fettsäuren aus Fischölen gehören zur Gruppe der natürlichen COX-Hemmer und können so entzündlichen Prozessen entgegenwirken.

Stress & Krebs

Das Wort Krebs löst in mir Unbehagen aus. Jeder dritte Mensch bekommt Krebs und jeder vierte verstirbt daran. Krebserkrankungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsbedrohungen der Menschheit und belegen hinter Herz-Kreislauf-Erkrankungen den Platz Nummer 2 in der Liste der zu erwartenden Todesursachen.

Die Frage, warum Menschen an Krebs erkranken, kann in vielen Fällen bis heute nicht beantwortet werden. Wahrscheinlich sind es viele Faktoren, die dafür verantwortlich sind. Unbestritten ist dabei die Bedeutung des Lebensstils. Fehlernährung, Übergewicht, mangelnde Bewegung, Nikotin- und Alkoholabusus erhöhen das Risiko für Krebserkrankungen dramatisch.

Traumatisierende Ereignisse, die stets mit einer großen Stressbelastung einhergehen, sind oft für den Ausbruch einer bösartigen Erkrankung verantwortlich.

Stress kann dick machen!

Wer in seinem Leben zu viel negativen Stress zulässt, muss mit Konsequenzen rechnen. Unsere beiden Nebennieren sind die Organe, die uns dafür bedarfsgerecht mit den notwendigen Hormonen versorgen. Wer chronisch überlastet ist, braucht mehr und produziert auch mehr Stresshormone.

Chronisch erhöhte Kortisolspiegel gehen in vielen Fällen mit einer Gewichtszunahme einher. Das erklärt sich daraus, dass der Körper in gestressten Situationen einerseits zwar bemüht ist Energie zur Verfügung zu stellen andererseits durch das Gefühl der Bedrohung, das Stress in uns auslöst, auch versucht Reserven zu schaffen. Aus diesem Grund nehmen chronisch gestresste Menschen oft zu. Gravierend kommt hinzu, dass Stresshormone Appetit auf schnell verfügbare Energie macht. Diese finden wir am ehesten in Form von Zucker und Fett.

Gestresste Menschen nehmen insbesondere am Bauch zu, da sich in dieser Region die größte Anzahl an Glukokortikoidrezeptoren befindet. Häufig berichten Patienten, dass sie in stressbelastenden Lebensphasen erfolglos versucht haben abzunehmen oder grundlos an Gewicht zunahmen.

Obendrein kann Kortisol nicht nur eine Gewichtszunahme begünstigen, sondern durch seine katabole Wirkung auch zu einem Verlust an Magermasse führen. Diese ungünstige Konstellation wird zur Herausforderung in oft schon schwierigen Lebensphasen. Versuchen Sie deswegen immer im Gleichgewicht zwischen Belastung und Entlastung zu bleiben.